Holz

Holz wächst in unseren Wäldern kontinuierlich nach - in jeder Sekunde entsteht so etwa ein Kubikmeter Holz in Bayern. Die Bundeswaldinventur von 2002 hat für unseren Bereich einen durchschnittlichen Holzvorrat von 475 Kubikmeter Holz je Hektar ergeben. Die Holzzuwächse pro Jahr und Hektar ergaben durchschnittlich 13 Kubikmeter Holz.

Wertvolles Laubholz

20-jähriges Bestehen der Laubholzversteigerung in Warth bei Reisbach
Laubholzversteigerung als langfristiges Ziel des klimabedingten Waldumbaus

Der Waldanteil im Landkreis Dingolfing-Landau liegt lediglich bei knapp über 20 Prozent und ist zudem noch stark von Nadelholz dominiert. Daher stellt die Versteigerung in Warth eine echte Besonderheit dar. Bis in die heutige Zeit hinein wird Laubholz teilweise kritisch gesehen, da die Marktpreise oftmals wenig attraktiv sind und großen Schwankungen unterworfen sind. Insbesondere beim Vergleich mit der Fichte wird dies deutlich.  

Mehr zu Laubholzversteigerungen

Dieses Bild wird sich in der Zukunft voraussichtlich ändern. Mit der laufenden Klimaveränderung wird die Fichte spätestens in 50 Jahren nur noch in geringen Beimischungen überleben können und auch der Kiefer werden Probleme mit Schädlingsbefall vorhergesagt.  

Die meisten Laubhölzer sind hingegen an die sich verändernden Klimabedingungen bestens angepasst.

Insbesondere Eiche und Buche aber auch Ahorn, Linde und Vogelkirsche stehen als verlässliche und klimatolerante Baumarten zur Verfügung.
Der gesamte Holzmarkt wird sich in Zukunft umstellen müssen, da die derzeitig noch verarbeiteten Mengen an Nadelholz, vor allem Fichte, nicht mehr lieferbar sein werden.  

Der Waldumbau ist eine hervorragende Möglichkeit diesen Umständen Rechnung zu tragen.

Durch die Begründung von Mischwäldern mit stabilen und klimatoleranten Laubhölzern sinkt das eigene wirtschaftliche Risiko in zweifacher Hinsicht. Denn einerseits entstehen weniger kalamitätsbedingte Vornutzungen und andererseits kann man mit mehreren Baumarten flexibler auf den Holzmarkt reagieren. Erfreulich ist es daher, dass immer mehr private Waldbesitzer im Landkreis Dingolfing-Landau ihre Wälder mit Laubhölzern voranbauen oder neu begründen. Die staatlichen, forstlichen Förderprogramme fördern diesen Umbau finanziell. Die jeweiligen Revierförster stehen dabei für eine individuelle Beratung gerne zur Verfügung.  

Wie rentabel und attraktiv Laubholz bereits jetzt schon ist, kann man alljährlich auf der Versteigerung in Warth erleben.

Die durchschnittlichen Erlöse über alle Baumarten hinweg liegen bei rund 200 Euro pro Festmeter. Spitzenpreise für qualitativ hochwertige Stämme bspw. aus Walnuss oder auch Kirsche erlösten in der Vergangenheit teilweise über 1000 Euro pro Festmeter. Auch die Eiche bringt immer wieder um 500 Euro pro Festmeter. Bedenkt man das viele ältere Eichenstämme, die in Warth angeboten werden drei bis vier Festmeter stark sind, kommt so durchaus eine beträchtliche Summe zusammen.  

Die Laubholzversteigerung in Warth bietet insofern die ideale Plattform, um das heimische Laubholz lukrativ heimatnah veräußern zu können. Sie zeigt, dass es sich lohnt auf Laubholz zu setzen und den eigenen Wald in stabile Mischbestände umzubauen. Eine konstante Anzahl an Käufern, teilweise sogar aus dem fernen Unterfranken sowie Österreich machen die Attraktivität dieser Veranstaltung deutlich. 

Energie aus Holz

Kurzumtriebsplantagen

Hackschnitzel

Im Bereich des AELF Landau werden in jedem Jahr neue Kurzumtriebsplantagen genehmigt und von den Grundstückseigentümern angelegt. Meist handelt es sich um Flächen, die mit landwirtschaftlichen Geräten nicht mehr wirtschaftlich zu bewirtschaften sind.  Mehr

Energieholztage

Scheitholz

In regelmäßigen Abständen bieten wir sogenannte "Energieholztage" an, an denen wir Interessierte Waldbesitzer und/ oder Landwirte zum Thema Energieholz fortbilden. Die Termine erfahren Sie bei Ihrem regionalen Ansprechpartner Holzenergie. 

Weitere Informationen

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